Hildesheim zu Gast

Das Dom-Museum Hildesheim bereichert in den nächsten Jahren die Dauerausstellung durch eine Auswahl erlesener Renaissancekunstwerke, zu denen Grabplatten, Reliefs vom Lettner des Hildesheimer Domes und das monumentale Epitaph des Domherrn Ernst von Wrisberg gehören. Die Leihgaben sind in Lemgo für die Zeit der Generalsanierung des Domes und der Erweiterung des Dom-Museums zu sehen.

Gemäldetafeln und Pilastereinfassungen des Epitaphs werden nach der kriegsbedingten Auslagerung aus dem Hildesheimer Dom 1943 in der Braker Schlosskapelle zum ersten Mal wieder im Zusammenhang gezeigt. Als „gemalter Katechismus“ veranschaulicht die zentrale Tafel die katholische Sakramentenlehre. Die Seitentafeln zeigen Geburt und Auferstehung Christi.

Der Maler des Epitaphs war der Hildesheimer Johannes Hopffe (gest. 1615), der auch für Graf Simon VI. zur Lippe arbeitete und für dessen Residenz Schloss Brake um 1591 einen 13-teiligen Bilderzyklus zur Geschichte Abrahams schuf.

Normaler Eintritt

 

 

Von Dürer bis Stradanus -
Schenkungen für die Graphiksammlung

Die Kabinettausstellung versammelt zahlreiche neue Blätter, die in den letzten drei Jahren dank privater Schenkungen, Sponsorentätigkeit und bürgerschaftlichem Engagement für die graphische Sammlung erworben werden konnten.

 

 

So, 17. Januar - So, 11. April 2010
Normaler Eintritt.

Verlängert bis 29. August 2010

 

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Hans Rottenhammer